Adipositaschirurgie
Magenband und Magenballon zur Behandlung der Adipositas.

Magenband zur Behandlung der Adipositas
Diese Methode ist wohl die schonendste aller invasiver Eingriffe zur Verkleinerung des Magens. Das Magenband hat die Aufgabe die tägliche Nahrungsaufnahme zu begrenzen um über die verminderte Kalorienzufuhr die gewünschte Gewichtsreduktion zu erreichen. Es engt den den Magen im oberen Drittel durch ein herumgelegtes verstellbares Band ein, so dass ein Vormagen mit ca. 20-30 ml Inhalt entsteht. Bei der Aufnahme von fester Nahrung füllt sich dieser Vormagen zuerst und es tritt prompt ein Sättigungsgefühl ein. Vom Vormagen gelangt die Nahrung über die verstellbare Verengung in den Restmagen. Der Patient kann nur noch geringe Mengen zu sich nehmen, bis der verbleibende Magen gefüllt ist. Das Magenband wird im Regelfall durch einen laparoskopischen Eingriff durchgeführt: Mittels 4-5 kleiner Einstiche werden die Spezialinstrumente für die Operation in die Bandhöhle eingeführt. Obwohl eine Entfernung nicht vorgesehen ist, kann diese, z. B. bei unvorhergesehenen Komplikationen, durchgeführt werden. Das Magenband wird bei extremen Übergewicht (BMI weit über 40) wenn alle anderen Ansätze erfolglos geblieben sind angewandt. Der Erfolg ist recht gut. Die Gewichtsabnahmen sind beachtlich. Das Magenband wirkt nicht bei übermäßigem Konsum von Süßigkeiten und kalorienreichen Getränken. Süßigkeiten, Schokolade, Bier, Chips, Cola usw. rutschen unbehelligt durch.
Weitere Informationen zum Herunterladen:
Patientenbroschüre als pdf-Datei, 144 kb